Elektronischer Dokumentenaustausch mit EDI

Electronic Data Interchange

Electronic Data Interchange (EDI) ist der de-facto-Standard für den Datenaustausch mit Kunden und Geschäftspartnern.

Warum ist EDI wichtig? Unternehmen tauschen täglich unzählige Dokumente aus. Betrachten wir den Klassiker: Unternehmen B erhält von Unternehmen A eine Bestellung über einen oder mehrere Artikel.

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EDI
Scheer PAS

Ohne EDI

Unternehmen A übermittelt seinem Geschäftspartner die Bestellung als Fax, Brief oder E-Mail. Unternehmen B bestätigt die Bestellung auf ähnliche Weise. Obwohl beide Unternehmen wahrscheinlich IT-Systeme als Anwendungssoftware einsetzen, erfolgt die Kommunikation zwischen den beiden manuell. Es entsteht ein Medienbruch. Daten müssen manuell in die jeweiligen IT-Systeme eingetragen werden – das kostet Zeit, Geld und ist fehleranfällig.

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Mit EDI

Die Übermittlung von Geschäftsdokumenten erfolgt automatisch, da die IT-Systeme der beteiligten Unternehmen Meldungen gemäß der vereinbarten Standards direkt austauschen. In dem Standard ist definiert, auf welche Art und Weise Meldungen erstellt und transportiert werden. Daten werden automatisch, schnell und zuverlässig ausgetauscht.

Was ist EDI?

Unter EDI (Electronic Data Interchange) versteht man die automatisierte elektronische Übermittlung von Dokumenten und Daten zwischen zwei oder mehreren Geschäftspartnern. EDI bezeichnet darüber hinaus ein Konglomerat verschiedener, standardisierter bzw. bilateraler Prozesse für diese Nachrichtenübermittlung. Manuelle Eingriffe sind nur in Ausnahmefällen notwendig.

Zwischen den kommunizierenden Partnern können sowohl knappe als auch besonders detaillierte Vereinbarungen verfasst werden, die den Datenaustausch regeln. Eine knappe Vereinbarung könnte etwa aus dem Nachrichtenformat und einem Endpunkt für den Nachrichtentransfer bestehen, eine umfassende Vereinbarung enthält zusätzlich Übertragungsprotokolle, Code-Werte, eine klare Semantik und ein spezielles Nachrichtenformat sowie zugehörige Benachrichtigungen. Viele verschiedene Standards stehen hierfür zur Auswahl.

Was sind EDI-Standards?

EDI-Standards legen fest, welche Daten wie übermittelt werden. Der übergreifende UN/EDIFACT Standard wird dabei durch branchenspezifische Subsets ergänzt. Im Bankensektor nutzt man den SWIFT Standard, die europäische Automobilindustrie arbeitet mit dem VDA bzw. ODETTE Standard und im Bereich E-Business und Elektronik gibt der RosettaNet-Standard Richtlinien vor. Die unterschiedlichen Standards definieren Semantik und Format. Darüber hinaus wird festgelegt, welche Protokolle für den Nachrichtentransfer verwendet werden (HTTPS, AS4, SFTP, etc.) und welche Verfahren im Problemfall einzuleiten sind.
Klicken Sie rechts, um alle aktuell unterstützten Standards zu sehen.

Flexibel, unabhängig, offen

Machen Sie sich unabhängig von externen Dienstleistern und benutzten Formaten und vermeiden Sie Transaktionskosten. Es besteht keine Bindung an ein bestimmtes Nachrichtenformat. Damit sind Unternehmen flexibel in der Nutzung von EDI Protokollen und das System ist auch offen für neue Protokolle, die es noch nicht gibt. Das gleiche gilt für Nachrichtenformate. Ob XML, SAP IDoc oder UN/EDIFACT, EDIFACT Subsets oder spezielle Nachrichtenformate wie VD oder HL7 – Nachrichten lassen sich in sämtlichen Formaten übermitteln.

Zertifizierung
  • Drummond
  • DGI (UCC)
Versand
  • HTTP
  • HTTPS
Eingangsbestätigungen
  • Synchron
  • Asynchron
Übertragungsprotokolle
  • AS1
  • AS2
  • AS3
  • AS4
  • OFTP2
  • FTP, FTPS, SFTP
  • SMTP, SMTPS
  • RNIF 2.0
Verschlüsselungsverfahren
  • 3DES
  • DES
  • AESCBC128
  • AESCBC129
  • AESCBC256
Signaturen
  • SHA1
  • SHA256
  • MD5

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