Model Driven Integration

Scheer PAS BRIDGE ist die Low-Code Integrationsplattform mit Innovationscharakter

Sind Ihre IT-Systeme optimal aufeinander abgestimmt?

Sollte das nicht der Fall sein, ist anzuraten, die Optimierung Ihrer Systeme und Applikationen klar ins Auge zu fassen, um Ihrem Unternehmen auch langfristig Erfolge und Verbesserungen zu sichern. Intelligente, miteinander kommunizierende IT Systeme verfügen über ein weitaus höheres Maß an Flexibilität und Transparenz. Sie unterstützen Ihre Organisation durch schnelle Anpassungsoptionen und komplexe Kontrollmöglichkeiten, wodurch Ausfälle und Fehler reduziert und Störungsanfälligkeiten beseitigt werden können.

Zunehmende Digitalisierungstrends fordern von Unternehmen neue Systeme, Prozesse und strategische Anwendungsarchitekturen transparent, vernetzt und intelligent in ihre Systemlandschaft zu integrieren. Der Erfolg einer Organisation ist zunehmend abhängig von ihrer Systemintegrationskompetenz sowie ihrer Fähigkeit, die Kommunikation genutzter Systeme miteinander zu steuern

Wir sind die Experten, wenn es um modellgetriebene IT-Integration geht. Mit über 20 Jahren Integrationserfahrung lösen wir auch komplexe Aufgaben. Der Low-Code Ansatz sorgt für Geschwindigkeit, Agilität und Transparenz bei unseren Kunden in über 50 Ländern.

Transparenz Icon

Transparenz – Mit der modellbasierten Scheer PAS Software sichern Sie sich die vollständige Transparenz hinsichtlich Ihrer gesammelten und verwendeten Daten, Ihrer genutzten und integrierten Systeme verschiedener Anbieter sowie Ihrer Geschäftsprozesse. Die Basis für die Modelle, die als eine Art Sprache für alle Mitarbeiter der Organisation verstanden werden können, bilden die grafischen Modellierungssprachen BPMN und UML. Sorgen Sie mithilfe der Integration jederzeit für eine optimale Übersicht über Ihre Architekturen.

Fast Forward Icon

Geschwindigkeit – Scheer PAS Adapter arbeiten nativ und somit besonders performant. Bei der Verarbeitung und Kommunikation mit Web Services besteht darüber hinaus eine Kompatibilität mit sämtlichen unterstützten Protokollen. Zugehörige Micro-Services werden in einem separaten Prozessraum ausgeführt. Verzögerungen in der Umsetzung und Ausfälle lassen sich auf diese Weise minimieren. Der sogenannte „Single Point of Failure“ kann vermieden und besonders nachhaltige Lösungen etabliert werden.

Schild Icon

Stabilität – Das praxiserprobte Scheer PAS System bringt verschiedene Sicherheitsfunktionen der modellgetriebenen Systemintegration mit. Beispielsweise lassen sich Transaktions-Prozesslogiken in UML State Machines darstellen. Auch die Sicherung einer Zustandsänderungshistorie mithilfe eines „History State“ kann durch ein Retry-Signal erneut abgerufen und die Verarbeitung der Dokumentation dort wieder angesetzt werden, wo zuvor ein Fehler Probleme verursachte. Jeder der stattfindenden Micro Prozesse ist als separater Prozess des Betriebssystems zu verstehen. Der Bedarf an Ressourcen, der für eine Integrationslösung besteht, erhöht sich proportional zur Komplexität auf lineare Weise. Anders als bei herkömmlichen Infrastrukturen von Informationssystemen ist nur ein geringer Teil der zu erbringenden Mittel nötig. Neben der so entstehenden Kostenplanbarkeit sollte auch die optimierte Stabilität der verwendeten Systeme angeführt werden.

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Agilität – Erhöhen Sie Ihre Agilität mithilfe des von Scheer PAS verfolgten Low-Code Prinzips und der Nutzung einer Anwendungsarchitektur, die auf Micro Services basiert. Möchten Sie neue Software oder Systeme integrieren oder Änderungen an bestehenden Systemen vornehmen, drohen Ihnen nicht länger potentiell geschäftsschädigende Ausfallzeiten. Die Regressionstestanforderungen sind geringgehalten und viele Anpassungen und Änderungen können Sie, abgestimmt auf Ihre Strategie, die Bedürfnisse Ihrer Kunden und Ihr Portfolio, selbstständig vornehmen.

Was ist Systemintegration?

Als Integration bezeichnet man im Allgemeinen die Eingliederung eines Teils in eine Gesamtheit. Spricht man von System- oder IT-Integration, meint man die Einbettung eines Moduls oder Teil-Systems in eine bestehende Systemlandschaft. Besonders wichtig ist dabei die korrekte An- und Verbindung der Systeme, um Datenverluste, Fehlermeldungen oder Verzögerungen zu vermeiden. Umfangreiche technische Systemlösungen zu planen und entsprechende Konzepte zu erstellen sowie diese letztlich zu integrieren und in Betrieb zu nehmen sind die Hauptaufgaben der Systemintegration. Realisiert wird sie meist mithilfe von Middleware oder auch Integrationsplattformen.

Wieso ist System-Integration bedeutsam?

Organisationen sehen sich mit immer mehr Systemen und Anwendungen konfrontiert und drohen nicht selten, den Überblick über ihre Systemlandschaft und ihrer genutzten Programme zu verlieren. Vor allem IT-Landschaften, deren Einzelkomponenten über verschiedenste Schnittstellen angebunden wurden, lassen sich häufig nur schwer verwalten. Je umfangreicher und heterogener diese Gebilde sind, desto weniger transparent sind sie. Neue Systeme sind nur mit viel Mühe implementierbar und auch Änderungen benötigen viel Zeit und Aufwand. Schafft man es, neue Elemente zu integrieren, kann es zudem zu einer Destabilisierung des Gesamtsystems kommen. Jede Einbindung kann demnach Gefahren bergen.

Möchte man derartige Schwierigkeiten umgehen, empfiehlt sich die Implementierung einer zentral eingespeisten Integrationsschicht. Als Bindeglied innerhalb der Systemlandschaft gleicht sie Irregularitäten zwischen den Teilsystemen aus.

Middleware – eine Definition

Eben diese Integrationsschicht bezeichnet man als Middleware. Sie regelt die Kommunikation zwischen den Anwendungen und IT-Systemen und ermöglicht so erst deren Zusammenarbeit. Als eine Art Dolmetscher kontrolliert sie den Transfer der benötigten Daten. Differenzen und Abweichungen zwischen den Protokollen, Sprachen und Formaten der Systeme werden mithilfe der Middleware überwunden. Die komplexen Strukturen und Unterschiede werden auf diese Weise verborgen.

Ein Beispiel aus der Handelsbranche soll die Leistung der Middleware verdeutlichen. Aus einem Magento Online-Shop werden mithilfe einer Middleware Bestellungen an das hauseigene SAP-System übertragen. Als vorteilhaft lässt sich festhalten, dass Magento nicht zur Abbildung der verwendeten Datenformate und Protokolle des Systems verpflichtet ist. Die Middleware nimmt stattdessen selbst neue Bestellungen über eine SOAP-Schnittstelle des Webshops an. Daraufhin werden diese umgewandelt und die gesicherten Kennzahlen und Informationen als iDoc an das SAP-System weitergeleitet. Auch wenn das empfangende System dabei nicht dauerhaft online ist, läuft die Übertragung in dieser Form ab. Sollte es zu einer Rückgabe der Ware in einer Filiale kommen, wird die Rückabwicklung mithilfe der Middleware in der Software der Kasse vermerkt. Darüber hinaus erfolgt sofort eine Anpassung des Online-Shop-Bestandes.

In der Regel besteht das Grundelement einer Middleware in einer Integrations- Infrastruktur, zum Beispiel einem ESB (Enterprise Service Bus). Aufbauend auf dieser, lassen sich interaktive Integrations-Lösungen erstellen. In Kombination ergeben die so entstandenen Lösungen die sogenannte Middleware.

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Ist Middleware auch für Sie sinnvoll?

Die Entscheidung für oder gegen die Anschaffung einer Middleware lässt sich mit der Entscheidung für die Ausstattung eines Konferenzzimmers vergleichen. Kleinere Gruppen benötigen oft lediglich eine Verteilersteckdose und einen LAN Hub, um in ihrem Konferenzraum effektiv arbeiten zu können. Handelt es sich allerdings um mehr als zwei bis drei Teilnehmer, wird in der Regel zusätzliches Equipment benötigt. Es gilt also, weitere Adapter, Hubs oder Kabel zu organisieren, anzuschließen und zu installieren. Die hierzu benötigte Zeit war dabei meist als eigentliche Redezeit eingeplant. Nehmen dann 20 oder noch mehr Kollegen an unserer Konferenz teil, entspricht der Raum nicht mehr den an ihn gestellten Anforderungen. Die Vorbereitungen und technischen Abstimmungen würden so viel Zeit bedürfen, dass erst sehr verspätet mit der eigentlichen Konferenz begonnen werden könnte. Finden Treffen dieser Größenordnung jedoch häufiger statt, empfiehlt es sich, einen Raum einzurichten, der mit der notwendigen Technik ausgestattet wurde.

Ähnlich kann man sich die Middleware vorstellen. Vor allem bei großen Systemlandschaften, die eine Vielzahl von Anwendungen und Software umfassen, ist die Einführung einer Middleware ratsam. Ist es hingegen nicht nötig, mehr als 2 oder 3 technisch gleiche Systeme (zum Beispiel SQL und SOAP) miteinander zu verknüpfen, könnte sich die Anschaffung als überflüssig erweisen. Sind jedoch regelmäßig verschiedene Systeme im Einsatz, die über sich ändernde Schnittstellen verbunden werden müssen (zum Beispiel REST, iDoc, SOAP und SQL), sollten Sie sich für die Verwendung einer Middleware entscheiden. Nach erfolgreicher Integration sorgt sie dafür, dass Differenzen zwischen Ihren Systemen technisch verschleiert und reibungslose Business-Prozesse umgesetzt werden. Neue Module lassen sich leichter integrieren und Anpassungen werden vereinfacht.

Welche Szenarien rechtfertigen eine Anschaffung?

Es gibt drei allgemeine Dimensionen, an denen sich Ihre Szenarien festmachen lassen.

Endpoints – Welche Protokolle habe ich?

Ihre zu integrierenden Systeme laufen on-premise, in der Cloud, auf mobilen Endgeräten oder auf Smart Devices. Typischerweise sind jeweils unterschiedliche Kommunikationsprotokolle vorherrschend. So laufen SQL, iDoc, EDI und FTP on-premise. In der Cloud nutzen Sie SOAP, REST oder ODATA und Ihre Smart Devices AMQP. Setzen wir nun eine Middleware ein, wird die Komplexität Ihrer Protokolle versteckt. Die zu integrierenden Systeme können einfach mit Ihrem Protokoll in der Middleware eingebunden werden.

Deployment – Welche Netzwerk-Topologie habe ich?

Wenn Ihre zu integrierenden Systeme über ein komplexes Netzwerk, sprich on-premise, Cloud oder Mobile Devices, verteilt sind, schafft die Middleware Transparenz. Sie stellt Konnektoren bereit, die Ihren Systemen eine „lokale“ Verbindung erlauben. Daraus resultiert, dass diese Systeme sich nicht um Aspekte wie Firewalls und DMZ sorgen müssen.

Natürlich muss die Middleware auch irgendwo betrieben werden. Idealerweise sollte sich Ihre Integrationsplattform in der Nähe Ihrer Systeme befinden. So bieten sich eine On-Premise Installation, Betrieb in der Cloud als IPaaS, embedded Lösungen oder eine Mischung dieser Modelle an.

Integration Patterns – was will ich womit, warum integrieren?

Hier wird grob zwischen vier verschiedenen Varianten unterschieden: Datenintegration, Prozessintegration, Anwendungsintegration sowie B2B Szenarien.

Datenintegration behandelt die Synchronisation von Daten über mehrere verteilte Systeme. Zum Beispiel Produktstammdaten zwischen ERP und Online-Shop oder ETL Szenarien mit dem entsprechenden Monitoring.

Prozessintegration behandelt die Integration einer Kundenbestellung über die verteilten Systeme Online-Shop, ERP, Logistik, Payment, CRM und ein Monitoring des übergreifenden Prozesses.

Anwendungsintegration behandelt die nahtlose Integration von verteilten Anwendungen. Zum Beispiel die Bereitstellung von on-premise ERP-Funktionalität oder Daten on demand für eine Tablet-App im technischen Außendienst.

B2B Szenarien wie zum Beispiel die Integration von Systems of Record mit denen von B2B Partnern mittels elektronischen Datentransfer (EDI).

Jedes dieser Szenarien birgt unterschiedliche Herausforderungen, jede davon rechtfertigt den Einsatz einer Middleware. Sollten Sie sogar an mehreren Stellen Überschneidungen mit Ihren Szenarien haben, ist die Middleware eine lohnende Investition für Ihr Unternehmen.

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