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Software­produzent statt Software­konsument?

Machen Sie sich unabhängig und holen Sie die Innovationskraft dahin zurück, wo sie hingehört – in Ihr Unternehmen!

Die Fähigkeit, eigene Software-Lösungen zu entwickeln und somit schnell und flexibel auf die verschiedensten Herausforderungen reagieren zu können, wird für den zukünftigen Erfolg von Unternehmen von entscheidender Bedeutung sein.

Prepared for the uncertain

Gartner stellt CIOs auf unsichere Zeiten ein. Das Marktforschungs- und Beratungshaus empfiehlt, mit vielen kleinen, schnell korrigierbaren Schritten auf ein bewegliches Ziel zu zugehen. IDC geht in einer Studie davon aus, dass sich genau aus diesem Grund innerhalb der nächsten drei bis fünf Jahre fast jedes Unternehmen – und zwar unabhängig von der Branche – zu einer „digitalen Innovationsfabrik“ entwickeln wird. Klar ist: Tempo ist das Gebot der Stunde. Die Beute geht an die Schnellsten – vorausgesetzt, sie haben eine strukturierte und gleichzeitig flexible Strategie zum Aufbau ihres digital-nativen Unternehmens im Gepäck.

Paradigmenwechsel

Dieser Wandel bedingt (neben der weiteren Nutzung geschäftskritischer Standard-Software wie etwa CRM-, Finanz-, HCM-, Procurementsysteme, etc.) die interne Entwicklung von Software, um den wachsenden und wechselnden Ansprüchen, Erwartungen und Vorlieben der Kunden gerecht zu werden.

Dabei ist es essentiell für den Erfolg dieser Strategie, dass neu entwickelte Applikationen nahtlos in die unternehmenseigenen IT-Systeme und Prozesse Integriert werden. Nur so können Unternehmen für Kunden und Partner wirkliche Mehrwerte mit digital optimierten Produktangeboten und Dienstleistungen schaffen.

Das Thema ist deshalb also nicht nur schnelle Prozessautomatisierung durch eine Kombination aus Low und Pro Code Applikationsentwicklung. Gleichzeitig geht es um die intelligente Integration, die flexible Anbindung von Fremdsystemen, die sichere Dokumentenübertragung oder die sinnvolle Einbindung von KI zur Entscheidungsunterstützung.

Nur das gesamte Paket wird die Effizienz der operativen Prozesse und die Rentabilität des Unternehmens signifikant verbessern und sowohl seinen Kunden als auch den Mitarbeitern eine digital verbesserte Benutzererfahrung bieten.

Die Weltwirtschaft wird immer digitaler – Covid-19 wird diesen Prozess beschleunigen.

IDC schätzt, dass bis 2023 die Fähigkeit der Unternehmen, ihre eigenen digitalen Innovationen zügig auf den Markt zu bringen, eine zentrale Wettbewerbsanforderung sein wird. Durch Covid-19 wird es eher früher soweit sein, da Unternehmen durch diese weltweite Katastrophe die Dringlichkeit immer bewusster wird, selbstbestimmt und unabhängig Innovationen und Veränderungen in den Prozessen umsetzen zu können. Ob innerhalb des Unternehmens, im Kundenkontakt oder in der Zusammenarbeit mit Lieferanten und Partnern – von der Fähigkeit, die eigenen digitalen Innovationen zügig auf den Markt zu bringen, wird die Wettbewerbs- und die Zukunftsfähigkeit einer Organisation abhängen.

Sie machen sich Gedanken darüber, wie das gehen soll? Lassen Sie uns darüber sprechen!

Scheer PAS Product Marketing Sybille Langenbahn
Sybille Langenbahn
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EDI - Worauf muss ich achten?

EDI steht für „Electronic Data Interchange“, eine Art der elektronischen Übertragung von Geschäftsdaten, die seit Jahren etabliert ist.

Der Grundgedanke von EDI ist die direkte Übertragung und Verarbeitung von Daten, ohne menschliche Interaktion. Zum Beispiel wird die Bestellung beim Lieferanten im entsprechenden IT-System automatisch als Auftrag erfasst. So entfallen übliche Arbeitsschritte, in denen die Datei geöffnet und die Inhalte händisch übertragen werden müssen, etc. Neben der immensen Kosten- und Zeitersparnis sinkt das Risiko von Fehlern bei der Dateneingabe durch den Wegfall der manuellen Arbeitsschritte erheblich. Prozesse wie Bestellung und Auftragsabwicklung erfolgen schnell und reibungslos, Sender und Empfänger profitieren gleichermaßen.

Worauf sollte man also bei der Auswahl einer EDI-Lösung achten?

Werden alle Übertragungsprotokolle, Datenformate, EDI Subsets unterstützt? Vormals gängige Standards wurden in den letzten Jahren zunehmend durch neue Protokolle wie AS2 und OFTP2 ersetzt. Insbesondere größere Unternehmen drängen ihre Partner häufig zum Wechsel auf die neuen Protokolle und Datenformate, wobei die meisten EDI-Lösungen nur einen Bruchteil der Standards abdecken.

Verwenden Sender und Empfänger unterschiedliche Datenformate, muss die Nachricht in einem Zwischenschritt konvertiert werden. Dieses Umwandeln von Nachrichten aus einem Format in ein anderes wird als Mapping bezeichnet. Kommt es beim Mapping zu Abweichungen, sind Probleme vorprogrammiert. Die meisten EDI-Lösungen gleichen einer Blackbox, mit der sich zwar Daten hin und her transferieren lassen, die Schritte dazwischen allerdings weitgehend unklar bleiben. Kommen Bestellungen nicht beim Lieferanten an, ist die Fehlersuche oft ein zäher und langwieriger Prozess.

Gehe ich das Risiko unkalkulierbarer Kosten ein, z.B. durch ein transaktionsbasiertes Preismodell?

Viele EDI-Anbieter richten ihre Preisstruktur an der Anzahl oder Größe der versendeten oder empfangenen Nachrichten aus. Klingt dies für die Kunden anfangs oft noch verlockend, entpuppen sich derartige Angebote schnell als Kostenfalle. Häufig steigt das Volumen des EDI-Datentransfers unerwartet an. Fordert z.B. ein Lieferant, dem vormals alle Bestellungen eines Tages gebündelt übertragen wurden, getrennte Benachrichtigungen für jede Anfrage, steigen die Kosten schnell um ein Vielfaches.

Mein Rat:

Unternehmen, die nach einer geeigneten EDI-Software suchen, sollten ein besonderes Augenmerk auf die unterstützten Protokolle legen. In den kommenden Jahren dürften u.a. EDIFACT, OFTP2 und die AS-Protokolle und -Formate (Varianten AS1 bis AS4) weiterhin sehr verbreitet sein. Wichtig sind allerdings nicht nur die übergreifenden Formate, sondern insbesondere auch die Branchenstandards des jeweiligen Bereichs. Dies gilt gerade für den Industriesektor mit seinen vielen Spezialformaten.

Bei der Preisstruktur sind Flatrate Angebote mit gleichbleibenden Kosten den transaktionsbasierten Modellen vorzuziehen. Werden die Kosten im Vorfeld klar definiert und bleiben während der Vertragslaufzeit konstant, sind EDI-Lösungen meist die effizienteste und preiswerteste Möglichkeit, Daten in größerem Umfang auszutauschen.

Prüfen Sie die EDI Lösung von Scheer PAS:

  • Alle gängigen Datenformate sind als Vorlage an Bord.
  • Durch eine einfache Verwaltung und Überwachung der gesamten elektronischen Kommunikation wird ein Höchstmaß an Transparenz gewährt.
  • Die Lösung unterstützt unterschiedlichste Nachrichtenformate, wie XML, CSV, SAP IDoc, X12, UN/EDIFACT-Formate oder EDIFACT-Subsets sowie branchenspezifische Standards.
  • Alle Endpunkte können angebunden werden, sofern der Partner eines der unten aufgeführten Nachrichtenprotokolle zur Datenübertragung nutzt:
  • EDI Datenübertragung: AS1, AS2, AS3, AS4, OFTP2, FTP, FTPS, SFTP, SMTP, SMTPS, RNIF 2.0
  • Verschlüsselungsverfahren: 3DES, DES, AESCBC128, AESCBC192, AESCBC256
  • Signaturen: SHA1, SHA256, MD5
Auch die komplexen Anforderungen zur Archivierung eingehender und ausgehender Nachrichten, sowie die Auffindbarkeit archivierter Nachrichten können umgesetzt werden. Zahlreiche vorgefertigte Archiv-Funktionen, integrierte Mapping Regeln und die Konfiguration von Aufbewahrungsfristen ermöglichen die volle Flexibilität bei Umsetzung eigener Archivierungsanforderungen. Externe Archivlösungen können integriert werden. Schließlich kann die Kommunikation via EDI über komfortables Monitoring kontrolliert und ausgewertet werden.
Patric Schuh, Account Manager Scheer PAS
Patric Schuh
Account Manager
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Haben Sie Ihre Schnittstellen im Griff?

Schützen Sie Ihr Unternehmen vor Hackerangriffen. API-Management ist mehr als nur Verwaltung.

APIs oder auch Programmierschnittstellen sind Programmteile die eine Applikation anderen Systemen zur Anbindung zur Verfügung stellt. Dazu gehört unter anderem eine detaillierte Dokumentation der Schnittstellen-Funktionen mit ihren Parametern. Schützen Sie Ihre Daten, Anwendungen und den Ruf Ihres Unternehmens durch eine robuste API-Runtime-Absicherung vor Hackerangriffen.

Der Einsatz von APIs ist mittlerweile Standard

Schon 2017 nutzten laut einer Studie von CA Technologies rund 84 Prozent der deutschen Organisationen APIs, um Web-Applikationen zu entwickeln. Etwa 82 Prozent setzen sie dazu ein, um Back-Office-Anwendungen zu integrieren, während 74 Prozent Services von Drittanbietern einbauten. Allerdings erfolgt der Einsatz von APIs nach wie vor und überwiegend unkoordiniert und ohne zentrales Management. Das birgt Gefahren für die Gewährleistung der Funktionalität, aber vor allen Dingen für die Sicherheit der Unternehmensdaten.

Worin besteht das Risiko?

Über Programmierschnittstellen kann von außen auf Daten und bestimmte Funktionen von Programmen zugegriffen werden. Das heißt, sie öffnen die IT nach außen. Es ist es essentiell, alle im Unternehmen eingesetzten APIs an einer zentralen Stelle zu verwalten und zu kontrollieren, denn nur dann kann ein Unternehmen Datensicherheit garantieren. Genauso, wie andere Software müssen Schnittstellen entwickelt, verwaltet, kontrolliert und gesichert werden. Wenn das nicht passiert, können Sie im schlimmsten Fall zu einem Einfallstor für Hacker werden. Um das zu verhindern gibt es API-Management Lösungen, die Unternehmen dabei helfen, APIs optimiert und kontrolliert einzusetzen.

Kernkomponenten sind

  • ein Schnittstellen-Katalog als API-Verzeichnis oder -Registry
  • ein API-Gateway zur
    • Veröffentlichung der verfügbaren Programmierschnittstellen
    • Kontrolle der API-Zugänge
    • Steuerung des API-Verkehrs
    • Analyse der API-Nutzung
  • ein Entwickler-Portal mit API-Informationen, Testmöglichkeiten und Funktionen zur API-Implementierung.

API-Management ist mehr als nur Verwaltung

Die Performance der APIs ist ebenso ein Thema wie ihre Aktualität. Deshalb ist die Pflege der Schnittstellen und die Verwaltung ihres Lebenszyklus ein weiterer zentraler Bestandteil des API-Managements. API-Zugänge werden gesteuert und überwacht, Richtlinien umgesetzt und die Nutzung (aus Security- und aus Optimierungssicht) wird ausgewertet. Zudem gilt es, alle legitimierten Nutzer und Entwickler mit aktuellen Informationen (API-Dokumentationen) zu versorgen, um die Schnittstellennutzung zu optimieren und Fehler zu vermeiden.

Schützen Sie Ihre Daten, Anwendungen und den Ruf Ihres Unternehmens durch eine robuste API-Runtime-Absicherung.

Interessiert? Lassen Sie uns einfach über die passende Lösung für Ihr Unternehmen sprechen.

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6 Fakten zur Prozessdigitalisierung und -automatisierung, die Sie unbedingt kennen sollten!

Warum kompliziert, wenn es auch einfach geht?

Was steckt hinter den Buzzwords Digitalisierung und Automatisierung? Es geht immer um die End-to-End Unterstützung Ihrer Prozesse durch IT. Möglichst agil und flexibel, damit Sie jederzeit schnell auf neue Anforderungen reagieren können – ganz gleich, wie viele Menschen, Systeme oder aber auch Unternehmen mit eingebunden werden müssen. Also geht es eigentlich immer um IT-Integration und Applikationsentwicklung und das möglichst einfach - und genau dafür steht Scheer PAS. Lesen Sie, was in der Plattform steckt, wie sich die einzelnen Module zusammenfügen  und was sie leisten.

Microservices erstellen, ohne zu programmieren!

Design

Hier entwickeln Sie Ihre Prozesse, digitalisieren sie und transferieren sie direkt in die Integrationsschicht. Dazu nutzen Sie Low Code und Collaboration Features, vorhandene Bibliotheken und Schnittstellen und das macht Ihnen das Leben vor allem bei der technischen Implementierung einfacher. Das Vorgehen ist modellorientiert, was bedeutet, die Prozesse dienen nicht nur der Dokumentation, sondern stellen gleichzeitig bereits die technische Implementierung dar.

Scheer PAS Designer

Das nahtlose Deployment direkt in die Integrationsschicht spart Zeit und ermöglicht die agile und flexible Reaktion auf Änderungen. Das User Interface kann an Ihr Corporate Design angepasst werden und erfüllt alle gängigen sicherheitsrelevanten Aspekte, damit Sie sicher unterwegs sind.

Workflow & Automate

Dank unserer offenen und flexiblen Architektur haben wir die Möglichkeit, schnell auf neue Trends und Technologien einzugehen. Automatisierungstechniken wie RPA und Entscheidungsunterstützung durch AI können zur Optimierung Ihrer Prozesse nahtlos integriert werden. Dank unserer flexiblen Lizenz Modelle sind Sie sowohl bei Wachstum als auch bei Großprojekten für alle Eventualitäten gerüstet.

Communicate

Sie wollen sicheren Dokumentenaustausch mit Lieferanten, Partnern, Kunden? Machen wir! Und zwar ohne Transaktionskosten. Wir bieten Ihnen nicht nur ein EDI-Werkzeug, sondern darüber hinaus die Anbindung an alle anderen Systeme Ihrer IT-Landschaft. Eine Übergabe an SAP, ein Anreichern der Daten aus zusätzlichen Quellen, z.B. einer Datenbank, eine Kurz- oder Langzeitarchivierung Ihrer Nachrichten. Hier stehen Ihnen alle Möglichkeiten offen. Der Clou? Absolute Kostentransparenz durch Verzicht auf ein transaktionsbasiertes Lizenzmodel. Sie haben feste Kosten für die Lizenz und das war’s! Keine weiteren Kosten für EDI-Übertragungen jeglicher Art.

Control & Security

Globalisierung ist Standard, ebenso Cloud Technologien und unzählige Kommunikationswege und somit Zugriffe auf IT-Systeme zum Beispiel durch APIs. Doch wie schützen Sie sich vor Bedrohungen von außen? Mit einem API Management System behalten Sie den Überblick über Nutzung, Zugriffe, Versionen, über den kompletten Lebenszyklus einer API. Ihnen stehen alle Mechanismen, die ein state-of-the-art API-Management haben sollte zur Verfügung. Entscheiden Sie wer, wann und wie oft von außen auf Ihre Systeme zugreifen darf und behalten Sie den Überblick.

Integrate

Der Kern der Geschichte und unser ganzer Stolz: PAS Integration. Das ist der Dreh- und Angelpunkt für die Kommunikation. PAS Integration bringt alle Module unserer Plattform zusammen und verbindet Sie mit Ihrer Infrastruktur. Mit über 50 Schnittstellen, z.B. SAP, Salesforce, Microsoft, haben Sie alle Möglichkeiten zu einer zukunftssicheren Integration Ihrer Systemlandschaft. Durch den prozessbasierten Ansatz übertragen Sie aber nicht nur Daten, Sie interagieren auch mit Ihren Systemen, synchron oder asynchron. Empfangen, aggregieren und verarbeiten von Daten sind hier die Schlagworte. Egal, ob ein oder viele Systeme, das Arbeiten in Prozessen eröffnet Ihnen alle Möglichkeiten. Und auch hier bietet ein flexibles Preismodell alle Möglichkeiten. Möchten Sie nur ein oder zwei Systeme integrieren, nutzen Sie unser modulares Lizenzmodell. Haben Sie etwas Größeres vor, wählen Sie das All-Inclusive Paket und mit einem fixen Preis sind alle Kosten abgedeckt.

Mining Dashboard

Prozesse, Schnittstellen, Daten, Kommunikation – das ist nicht wirklich greifbar. Hier kommt unsere Analysekomponente ins Spiel. Jeder Prozessschritt und die mit ihm verbundenen Daten sind in unserer Analysekomponente sichtbar. So haben Sie den kompletten Blick auf Ihre Prozesse und die Daten, mit denen Sie arbeiten. Zu abstrakt? Nehmen wir einen Bestellprozess. Beginnen wir mit einfachen Auswertungen wie Anzahl, Summe und Zeitverlauf der Bestellungen. Möglich ist auch die Analyse der Übertragungen an nachgelagerte Systeme wie Lagerlogistik, Versandwesen, etc. Außerdem haben Sie Zugriff auf alle Inhalte der Bestellungen. Sie haben Datenschutzbedenken? Müssen Sie nicht, denn Sie entscheiden für welchen Prozess welche Daten in die Analyse übergeben werden. Es findet keine automatisierte Datensammlung statt und dank des nutzerbasierten Ansatzes kann der Zugriff individuell für einzelne Anwender angepasst werden. Sie entscheiden, wer Ihre Daten und vor allem auch die Daten Ihrer Kunden und Lieferanten einsehen darf.

Scheer PAS - Process Automation & Integration Platform

Scheer PAS ist eine modulare und flexible Plattform, die Sie nach Ihren Wünschen gestalten können. Egal, ob in der Cloud oder onPremise, als All-Inclusive Paket oder mit einer skalierenden Lizensierung. Warum also, wie üblich, nach Schnittstellen und Softwarepaketen lizensieren, wenn Sie auch die Möglichkeit haben, nach Workflows und Prozessen oder auch nach fachlichen Themen oder Integrationsszenarien zu lizensieren. Bei uns kriegen Sie nur das, was Sie wirklich benötigen.

Philipp Petersen, Pre-Sales Scheer PAS
Philipp Petersen
Digitization Expert
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Was bringen eigentlich Microservices beim Thema IT-Integration?

Im Grunde dienen Microservices der Modularisierung von Software. Diese Möglichkeit wird umso relevanter, je heterogener die IT-Landschaften sind. Mit dem Einsatz von Microservices können große Projekte in kleinere Einheiten/Services separiert werden und bleiben so unabhängig voneinander einzeln wartbar.

Durch eine geschickte Aufteilung der Gesamtarchitektur in Teilbereiche handeln Microservices einzelne Prozessschritte getrennt voneinander ab. So wird Software modularisiert, die Skalierung einzelner Teilbereiche deutlich vereinfacht.

Wie funktioniert es?

In einem Prozessmodell werden der Ablauf (BPMN) und die Funktion (UML) der Applikation definiert. Daraus generiert Scheer PAS eine funktional äquivalente xUML-State Machine mit persistenten Zuständen. Dies ist eine sehr leistungsfähige Funktion, da der generierte Service sofort paketiert und eingesetzt werden kann. In der Grundversion schreibt dieser Dienst Logmeldungen für jeden Statusübergang, aber Sie können Ihre Aktionsimplementierungsmodelle eins nach dem anderen hinzufügen. So beginnen Sie mit einem voll funktionsfähigen Prozess von der ersten Minute an. Bei einfachen synchronen Integrationsdiensten können Sie diesen Schritt auslassen und Ihre synchrone Aufruflogik direkt implementieren.

Die Magie kommt zum Schluss: das Modell wird ausgeführt, ohne dazwischen Code generieren zu müssen.

Darüber hinaus werden einzelne Microservices nicht unter einer monolithischen Haube zur Ausführung gebracht, sondern in der Runtime und sogar auf Betriebssystemebene als eigenständige Prozesse behandelt und ausgeführt – zentral verwaltet in der Scheer PAS Integrationsschicht.

Was sind die Vorteile?

Minimaler Ressourcenbedarf: Unsere Lösung skaliert nahezu linear. Insbesondere sind kleine Prozesse oder Teilabschnitte sehr genügsam, es gibt keinen nennenswerten Overhead.

Probleme an einer Stelle wirken sich nicht auf andere Services aus: Scheer PAS Lösungen sind sehr stabil. Services können unabhängig voneinander in Betrieb genommen oder durch neue Versionen ersetzt werden. Ebenso lassen sich zu Stoßzeiten oder bei Ressourcenengpässen schnell und flexibel weitere Microservices in Scheer PAS implementieren.

Keine Downtime: Die Bereitstellung eines Service dauert 2-3 Sekunden. Jeder Integrationspfad kann so als eigener Service implementiert werden und unabhängig existieren – ideal für eine iterative Vorgehensweise bei komplexen Lösungen.

Warum sollten Sie in der IT-Integration auf Microservices setzen?

  • Entkopplung und Modularisierung von Applikationen
  • Detailliertes Logging und Monitoring durch asynchrone Kommunikation
  • Agilität durch schnelles und einfaches Anpassen oder Ersetzen einzelner Microservices
  • Bessere fachliche Aufteilung bei der Entwicklung durch die Modularität
  • Robustheit durch Unabhängigkeit und Absicherung der Services
  • Bessere Skalierbarkeit durch Erweiterung einzelner Microservices
  • Einfache Wartung durch Fokussierung auf einzelne Services

Interessiert an einer flexiblen und stabilen Lösung mit minimalen Hardwareanforderungen ohne direkt Cloudverträge abschließen zu müssen? Lassen Sie uns miteinander sprechen.

Patric Schuh, Account Manager Scheer PAS
Patric Schuh
Account Manager
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Hybrid Integration Plattform

So behalten Sie Ihre IT-Architektur im Griff!

Erst durch Intelligente und flexible Integration von IT-Landschaften wird die Umsetzung von Digitalisierungsstrategien möglich. denn nur dann können Unternehmen die neuen Möglichkeiten im IoT-Bereich, die Anbindung von Kunden, Partner und Lieferanten, die Potenziale von E-Commerce oder Artificial Intelligence effizient nutzen.

Wenn neue Systeme vorhandene IT-Architekturen ergänzen, werden die Landschaften irgendwann Hybrid. Denn es gibt Systeme in der Cloud, genauso wie On-Premises und natürlich die wichtigen Legacysysteme, auf die Unternehmen nach wie vor angewiesen sind. Trotzdem wollen Unternehmen schnell digitalisieren und flexibel und sicher integrieren – egal was und egal mit wem.

Agil und flexibel reagieren ist das Ziel

Nur wenn Unternehmen es schaffen, flexibel und schnell auf Veränderungen am Markt zu reagieren, können sie rechtzeitig neue Geschäftsmodelle anbieten, um Kunden und Partner besser zu bedienen und neue Absatzchancen zu entwickeln. Dazu müssen z.B. auch intern schnell Anwendungen erstellt und mit der bestehenden IT-Landschaft integriert werden.

Gartner fordert, das sogenannte „Hybrid Integration Platforms“ (HIP) es sowohl ermöglichen sollen, dass Personen aus vielen Bereichen die Plattform bedienen können (IT-Spezialisten, Ad-hoc Entwickler, Citizen Developer), als auch die Möglichkeit bieten, alle Systeme, ob cloudbasiert oder on-premises, intelligent zu verbinden und in die bestehende IT-Landschaft zu integrieren.

Herausforderung "IoT-Integration"

Viele Unternehmen haben ein ESB mit dem sie Standardintegrationsaufgaben lösen können. Doch IoT erfordert eine hybride und flexible Architektur, die Daten von Sensoren und Geräten direkt oder aggregiert in Backend-Systeme übertragen kann. Alle Integrationen müssen über eine API-Schicht für interne Abteilungen und externe Kunden bereitgestellt werden, um die Daten über mobile oder benutzerdefinierte Anwendungen zu nutzen. Vor allem die Möglichkeit Microservices in-Memory laufen zu lassen, um eine hohe Leistung und Skalierbarkeit zu gewährleisten, ist sehr gefragt.

Ein Anwendungsbeispiel sind automatisierte Prüfpläne in der Produktion zur Reduktion manueller Prüfungen. Die Umsetzung solcher Lösungen inklusive der Anbindung aller notwendigen Systeme bedeutet in vielen Fällen die Anschaffung neuer Systeme oder Integrationsplattformen und konterkariert aktuelle Anstrengungen, die IT-Landschaft möglichst homogen zu gestalten. Große ERP-Anbieter verfolgen derzeit die Strategie, zurück zum Core System zu gehen. Und genauso gibt es für komplexe Integrationsaufgaben Plattformen, die Unternehmen bei ALLEN Integrationsaufgaben unterstützen.

Herausforderung" Applikationsentwicklung"

Der Fokus liegt auf der Customer Experience, also die optimale Gestaltung des Kundenerlebnisses. Die technologische Basis dafür ist die Unternehmenssoftware. Frei nach dem Motto: „Business applications run the digital business“.

Low-Code-Plattformen vereinfachen und beschleunigen die Entwicklung von Geschäftsapplikationen massiv. Das Design der Geschäftslogik (Benutzer­oberflächen, Geschäftsprozesse, Daten, etc.) erfolgt hier nicht durch klassische Programmiersprachen (Codierung), sondern über grafische Benutzeroberflächen (Drag and Drop). Basierend auf den so erstellten Modellen (Meta Daten) wird automatisch der notwendige Programmcode generiert. Ziel ist es, auch solche Mitarbeiter im Unternehmen mit Softwareentwicklung zu betrauen, die keine Experten, sondern technik-affine Mitarbeiter aus den Fachbereichen, sogenannte "Citizen Developer", sind.

Aber auch die Low Code Apps müssen in die bestehende IT-Landschaft integriert werden. Bei der Digitalisierung von Prozessen geht es immer um den Austausch und die Verarbeitung von Daten in und zwischen Systemen - im Idealfall synchron und/oder asynchron.

Szenario "Product to Market"

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Scheer PAS EDI-P2M-Paragraph_Image-Quer

Bei der Entwicklung neuer Produkte wird eine abteilungsübergreifende, unternehmensweite Zusammenarbeit für kurze Markteinführungszeiten immer entscheidender. Die Lösung ist die Abbildung und Ausführung des kompletten Prozesses mit einer Plattform unter Anbindung verschiedener Systeme im Backend. Außerdem muss eine parallele Ausführung von Arbeitspaketen unterschiedlicher Organisationseinheiten gewährleistet sein. Die Vorteile liegen klar auf der Hand. Durch die verkürzte Time-to-Market können Umsätze schneller realisiert und neue Märkte erschlossen werden. Da Anwendungen und Prozesse durch die geringere Komplexität agiler und schneller entwickelt und angepasst werden können, steht das Unternehmen sicherer und flexibler am Markt.

Interessiert? Lassen Sie uns gerne über die passende Lösung für Ihr Unternehmen sprechen.  

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Künstliche Intelligenz als Treiber für intelligentes Geschäfts­prozess­management

Künstliche Intelligenz (KI) hält schon länger Einzug in viele Bereiche des täglichen Lebens und wird ab dem Zeitpunkt oftmals gar nicht mehr als solche wahrgenommen. Beispiele sind aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken: Navigationssysteme, Sprachassistenten oder zum Beispiel auch die automatisierte Kategorisierung von Urlaubsfotos auf dem Smartphone.

Abseits der kleinen Alltagshelfer kann künstliche Intelligenz jedoch auch einen großen Mehrwert für Unternehmen liefern. Wenn Unternehmen über Effizienzsteigerung nachdenken, sollte die Automatisierung von Routinetätigkeiten mit KI ein Teil der Lösung sein.

Wertschöpfung durch KI

Aber wie können diese Potenziale effizient erkannt, ausgeschöpft und anschließend in die wertschöpfenden Prozesse integriert werden?

Diese Analyse muss Kernbestandteil jeder Unternehmensstrategie sein, die Wachstum und Ressourcenoptimierung zum Ziel hat. Hierzu können  Unternehmen neueste Technologien wie Process Mining zur Analyse von Schwachstellen und KI für die Automatisierung von Routinetätigkeiten einsetzen.

John McCarthy

"As soon as it works, nobody calls it AI anymore"

Intelligent Robotic Process Automation

Künstliche Intelligenz trägt jetzt schon dazu bei, dass einfach geartete, häufig wiederholt auftretende Aufgabenstellungen voll automatisiert abgearbeitet werden. Das hat enorme Auswirkungen. Einfache und sich wiederholende Prozesse werden künftig durch KI automatisiert und können so rund um die Uhr ohne Ausfälle abgearbeitet werden. Die dadurch freiwerdenden Ressourcen übernehmen Aufgaben der Sondersachbearbeitung oder Problemfälle, die eine KI nicht lösen kann. So trägt künstliche Intelligenz durch Prozessautomatisierung zur Kostensenkung, Effizienzsteigerung und Mitarbeiterzufriedenheit bei.

Prof. Dr. Dr. h.c. mult. August-Wilhelm Scheer
"Digitalisierungs­strategien werden bestimmt von neuen Software­konzepten zur Unternehmens­steuerung. Dazu gehören Process Automation und Process Mining, verbunden mit Künstlicher Intelligenz."
Prof. Dr. Dr. h.c. mult. August-Wilhelm Scheer | Alleingesellschafter und Geschäftsführer | Scheer Holding

Intelligent Process Mining

Beim Process Mining werden Algorithmen auf Log-Dateien (Dateien, die den Prozessablauf eines Workflow- oder ERP-Systems wiedergeben) angewendet. Dadurch können tatsächliche Abläufe aus einem System visualisiert werden. So haben Unternehmen eine Ausgangsbasis für Projekte zur Prozessautomatisierung oder Systemtransformationen. Im klassischen Process Mining werden drei verschiedene Typen von Analysen unterschieden:

  • Discovery
    Aus einer Event-Log-Datei wird unter Anwendung dedizierter Algorithmen ein Prozessmodell erzeugt. Process Discovery ist das Vorgehen um die tatsächlich ablaufenden Prozesse zu erheben.
  • Conformance Checking
    Beim Conformance Checking wird ein existierendes Prozessmodell (z. B. ein Soll-Modell) mit dem durch Discovery erhobenen Modell (Ist-Modell) verglichen. So können Abweichungen zwischen IST und SOLL erkannt werden.
  • Enhancement
    Durch die Erkenntnisse aus der Analyse werden die bestehenden modellierten Prozesse mit Informationen angereichert und verbessert.

Prozessmanagement und KI - gute Aussichten für Prozesse!

Mit KI-Algorithmen können bisherige Process-Mining-Analysen erweitert werden. Beispielsweise können aktuell ablaufende Geschäftsprozesse nicht nur retrospektiv betrachtet werden, sondern es können schon während der Prozessausführung Handlungsempfehlungen ausgesprochen werden, die dazu beitragen, dass beispielsweise ein Produktionsfehler schon während der Fertigung aufgedeckt und behoben werden kann. Man spricht im Zuge dieser Verknüpfung auch von In-Instance Prozessverbesserung.

Durch die ständig anwachsende Datenmenge, die verbesserte Rechenleistung sowie gleichzeitig immer besser werdende KI-Algorithmen können bisherige Methoden und Konzepte des Geschäfts­prozess­managements teilweise mit disruptivem Charakter verbessert werden.

KI Künstliche Intelligenz Podcast
Sharam Dadashnia
Product Management
Podcast - Was ist eigentlich künstliche Intelligenz?
KI-Experte und Chief Data Scientist Sharam Dadashnia liefert im ELG Podcast Antworten auf spannende Fragen zum Thema künstliche Intelligenz.
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